RT-Duits: 24-05-2024,

Sind sie nun gefährlich oder nicht? Immer wieder, wenn einzelne Meldungen auftauchen, gewinnt man den Eindruck, die Akkus von Elektroautos seien doch wesentlich gefährlicher, als zugegeben wird. Inzwischen dürfen sie nur noch bedingt auf manchen Fähren mitfahren.

Gespaltene Sicht: E-Bikes nicht in der Wohnung laden, aber E-Autos in der Tiefgarage ungefährlich

Quelle: www.globallookpress.com © IMAGO/Michael Gstettenbauer

Es ist ein Thema, das immer wieder auftaucht, aber ebenso schnell wieder in der Versenkung verschwindet: die Brandgefahr von Elektrofahrzeugen. In jüngster Zeit gab es zwei Berichte, die wieder darauf aufmerksam machten.

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Der erste war eine Warnung der Berliner Feuerwehr, E-Bikes “niemals in der Wohnung” aufzuladen “und schon gar nicht nachts beziehungsweise ohne Aufsicht”. Auslöser war ein Wohnungsbrand in einem Berliner Studentenwohnheim; aber die Reaktion belegt, dass es bereits öfter zu solchen Bränden gekommen sein muss.

Die Stadt Wilhelmshaven hat sogar seit Ende März “Tipps und Hinweise zum sicheren Umgang mit E-Bike-Akkus” auf ihrer Webseite. Dort heißt es nach der Warnung vor unbeaufsichtigter Ladung: “Terrassen, Balkone oder Garagen ohne Fahrzeuge bieten sich als Laderäume an.” Eine Option, die nur einem Teil der Großstadtbewohner zur Verfügung steht. Kommt es zu einem Akkubrand, so lautet der Tipp der Wilhelmshavener Feuerwehr: “Rufen Sie sofort den Notruf und versuchen Sie nicht, das Feuer selbst zu löschen. Durch giftige Gase, ätzende Substanzen oder eine Verpuffung geht eine hohe Gefahr aus.”

Der andere ist eine Meldung aus Griechenland. Das griechische Ministerium für Schifffahrt und Inselpolitik hat eine Vorschrift erlassen, nach der Elektroautos und Hybride nur noch mit einer Batterieladung von maximal 40 Prozent befördert werden dürfen.

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