RT-Duits: 07-06-2024,

7 Juni 2024 08:18 Uhr

Laut “Radio Bremen”, dem lokalen Ableger des Norddeutschen Rundfunks, warnt der Verfassungsschutz des Stadtstaates vor Sabotageakten im Hafen von Bremerhaven. Zweifel an der Darstellung sind angebracht.

NDR: Verfassungsschutz Bremen warnt vor Sabotage im Hafen von Bremerhaven

Quelle: Gettyimages.ru © Manfred Gottschalk

Das NDR-Studio Bremen berichtete am Dienstag in der lokalen Nachrichtensendung “Buten un Binnen”, der Bremer Verfassungsschutz habe vor “vermehrten Sabotage-Akten” auf Rüstungs- und Transportunternehmen im Land Bremen gewarnt. Seit Ausbruch des Ukraine-Krieges habe es der Behörde zufolge bereits “Fälle” gegeben, bei denen “russische Stellen” beteiligt gewesen sein könnten. Was genau vorgefallen sein soll, konkretisiert der Bericht nicht. 

Drei Personen wegen geplanter

Besonders betroffen soll der Hafen von Bremerhaven sein, der inzwischen zur Drehscheibe für den Waffentransport in die Ukraine geworden ist. Thorge Koehler, der Leiter des Bremer Verfassungsschutzes, halte “sämtliche Unternehmen” auf dem Hafengelände für potenziell gefährdet.

Allerdings ist auf der Internetseite des Bremer Verfassungsschutzes weder eine amtliche Warnung noch eine Pressemitteilung mit dem Inhalt, den der NDR schildert, zu finden. Unklar bleibt aus der Darstellung der Bremer Lokalreporter auch, ob dem Verfassungsschutz konkrete Erkenntnisse vorliegen oder ob es sich um eine “Warnung” allgemeiner Art über theoretisch mögliche Sabotageakte handelt. 

Am Dienstag wurde in Frankreich ein 26-jähriger “prorussischer” Ukrainer festgenommen. Er soll sich beim Umgang mit einem Sprengsatz verletzt haben, den er nach der Hypothese der französischen Ermittler für einen Anschlag auf für die Ukraine bestimmtes Frachtgut am Pariser Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle einsetzen wollte.

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Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab,

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