RT-Duits: 19-12-2025,

19 Dez. 2025 11:50 Uhr

Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck, attackiert mit Sympathisanten und Mitgliedern der Jüdischen Gemeinde ein privates Museum in Potsdam. Anstoß der aggressiven Kampagne ist ein Anne-Frank-Porträt – ausgestellt in bewusster Provokation im Rahmen der Kunstfreiheit.

© Screenshot: Mediathek RBB

Die laufende Ausstellung “Comune – Das Paradox der Ähnlichkeit im Nahostkonflikt” im privaten Potsdamer Museum “Fluxus+” sorgt in der Berliner Szene der Deutsch-Israelischen Sympathisanten sowie der Jüdischen Gemeinde für Unmut und Kritik bis hin zum Vorwurf der “Holocaust-Leugnung”. An vorderster Front der Empörten steht dabei Volker Beck, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, der gegenüber der Deutschen Presse-Agentur erklärte, dass er Strafanzeige gegen die Ausstellungsmacher gestellt habe. Stein des Anstoßes in der wiederkehrenden Diskussion um Deutungshoheiten ist ein Anne-Frank-Porträt mit Kufiya, dem sogenannten Palästinenser-Tuch. Unterstützung erhält Beck unter anderem von Ralf Fücks, dem Chef des Grünen-Think-Tanks “Zentrum Liberale Moderne” (LibMod).

Das Potsdamer Museum Fluxus+, als private Einrichtung für moderne Kunst, konzentriert sich in seiner programmatischen Ausrichtung auf die sogenannte Fluxus-Bewegung. Seit dem 15. November präsentiert die Leitung die Ausstellung: “Das Paradox der Ähnlichkeit im Nahostkonflikt”, um die Werke des italienischen Künstlers Costantino Ciervo vorzustellen. Auf einem Werk ist dabei ein “Holocaustopfer mit Palästinensertuch abgebildet, schreibend auf einem Tablet”, so die Welt-Zeitung aus dem Springer-Verlag das Werk bewertend. Weiter heißt es in dem Artikel zu dem sich dynamisierenden Eklat:

“Ein Porträt von Anne Frank mit Palästinensertuch in einem Potsdamer Museum entfacht Streit: Jüdische Organisationen reagieren aufgebracht,

 » Lees verder