RT-Duits: 24-12-2025,
24 Dez. 2025 11:36 Uhr
Nach einem Besuch in der Türkei stürzte das Flugzeug des libyschen Militärchefs ab. Al-Haddad war Generalstabschef der Dabaiba-Regierung in Tripolis, die mit der Regierung im Osten Libyens verfeindet ist.
Der Generalstabschef der libyschen Regierung in Tripolis, Mohammed al-Haddad, ist bei einem Flugzeugabsturz in der Türkei ums Leben gekommen. Das teilte der Ministerpräsident der Regierung in Tripolis, Abdel Hamid Dbaiba, mit.
Der Privatjet mit dem Stabschef der libyschen Armee an Bord meldete kurz vor seinem Absturz in der Nähe von Ankara einen Stromausfall und beantragte eine Notlandung. Dies teilte der türkische Kommunikationschef später am Mittwoch mit.
Die Dassault Falcon 50 war am Dienstag um 17:17 Uhr GMT vom Flughafen Esenboğa in Ankara in Richtung Tripolis gestartet. Um 17:33 Uhr GMT habe die Besatzung der Flugsicherung einen Notfall wegen einer elektrischen Störung gemeldet, hieß es aus Ankara.
Nach Angaben libyscher und türkischer Behörden verloren acht Personen, darunter drei Besatzungsangehörige, bei dem Absturz ihr Leben. Die Flugsicherung leitete das Flugzeug zum Flughafen Esenboga zurück und es wurden Notfallmaßnahmen eingeleitet. Doch der Jet verschwand um 17:36 Uhr GMT während des Landeanflugs vom Radar und der Kontakt brach ab, so die Behörden.
Zuvor hatte der türkische Innenminister Ali Yerlikaya mitgeteilt, dass das Flugzeug während des Fluges über dem Bezirk Haymana in Ankara eine Notlandung beantragt habe. Das Wrack sei später in der Nähe des Dorfes Kesikkavak in der Region gefunden worden. Such- und Rettungsteams erreichten die Absturzstelle,