RT-Duits: 26-12-2025,

26 Dez. 2025 17:35 Uhr

Im April 2008 trafen sich der russische Präsident Wladimir Putin und sein damaliger US-Amtskollege George W. Bush zum letzten Mal persönlich. Es war eine angespannte Begegnung, denn kurz zuvor hatte die NATO die Absicht verkündet, die Ukraine und Georgien aufnehmen zu wollen. US-Behörden haben nun Notizen des Gesprächs zwischen Putin und Bush veröffentlicht.

Als Bush

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Das Nationale Sicherheitsarchiv der USA hat diese Woche Notizen des letzten Treffens zwischen dem damaligen US-Präsidenten George W. Bush und seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin freigegeben. Das Treffen fand am 8. April 2008 in Putins damaliger Sommerresidenz Botscharow Rutschej in Sotschi am Schwarzen Meer statt.

Die Begegnung fand unmittelbar nach dem NATO-Gipfel in Bukarest statt, wo ein Beitritt der Ukraine und Georgiens als erklärtes Ziel des Militärbündnisses verkündet wurde. 

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“Der Tonfall unterscheidet sich deutlich von den ersten Gesprächen, in denen beide Präsidenten Zusammenarbeit in allen Fragen zusicherten und ihr Bekenntnis zu engen persönlichen Beziehungen bekräftigten”, heißt es im Begleittext der Veröffentlichung des Sicherheitsarchivs. Putin sei “ein zuvorkommender Gastgeber” und der US-Präsident “ein höflicher Gast”, doch Meinungsverschiedenheiten hätten sich “nicht vermeiden” lassen, heißt es weiter. “Dennoch ist es beeindruckend, wie sie inhaltliche Fragen konstruktiv erörtern können. Putin erläutert die russische Sichtweise auf die Raketenabwehrsysteme in Polen und Tschechien. Bush nimmt die russischen Bedenken zur Kenntnis, bleibt aber bei seiner Position.”

In Bezug auf den Gipfel in Bukarest bekräftigte Putin gegenüber seinem amerikanischen Amtskollegen seine entschiedene Ablehnung eines NATO-Beitritts der Ukraine und Georgiens.

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