RT-Duits: 27-12-2025,

27 Dez. 2025 16:25 Uhr

Eine Kunstinstallation während des katholischen Fernsehgottesdienstes erhitzt die Gemüter. Anstelle des Jesuskindes in der Krippe wurde ein in feuchtes Reispapier gehüllter Frauenkörper gezeigt.

Von Astrid Sigena

Die katholische Kirche ist (zumindest im deutschsprachigen Raum) mittlerweile berüchtigt für ihre fragwürdigen Kunstinstallationen, die – gelinde gesagt ‒ Befremden erregen. So wurde im Mai 2025 während des Festakts zur 1.250-Jahrfeier Westfalens im Paderborner Dom eine Tanzzeremonie mit kopflosen Hühnern in Windeln aufgeführt (RT DE berichtete). Und bereits im Jahr zuvor war im österreichischen Linz im örtlichen Mariendom die Statue einer gebärenden Mutter Gottes aufgestellt worden, die bezüglich nackter Tatsachen während des Geburtsvorgangs keine Fragen offenließ, was zur Empörung unter katholischen Gläubigen und sogar zur Zerstörung der Skulptur führte. 

Nun war offenbar die Stuttgarter St.-Maria-Kirche mit dem bewussten Provozieren frommer Gemüter an der Reihe. Dort fand am Heiligabend die Fernsehübertragung der katholischen Christmette unter dem Motto “So viel Mensch war nie!” statt. SWR-Rundfunkpfarrer Thomas Steiger beteuerte zwar bereits im Vorfeld, man wolle mit der Darbietung nicht provozieren, sondern inspirieren, es ist allerdings kaum glaubwürdig, dass er als Medienprofi diese Wirkung nicht mit einberechnet hat. Zumal während des Gottesdienstes Pastoralreferentin Katharina Leser immer wieder in mokantem Ton von der “perfekten heilen Jesusfigur” (zum Beispiel bei Minute 27:30) sprach. Ohnehin ist St. Maria durch die Regenbogenbeflaggung als Kirchengemeinde des woken Zeitgeistes gekennzeichnet

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