RT-Duits: 27-12-2025,

27 Dez. 2025 15:11 Uhr

Mindestens einmal reiste Jeffrey Epstein zusammen mit dem ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton nach Russland. Das geht aus freigegebenen Akten des US-Justizministeriums hervor. Der verstorbene, verurteilte Sexualstraftäter verweigerte während eines Verfahrens die Aussage, als er zu dieser Reise befragt wurde.

US-Akten: Epstein und Bill Clinton besuchten Russlands Fernen Osten

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Der verurteilte Sexualstraftäter Jeffrey Epstein flog Anfang der 2000er-Jahre mindestens dreimal nach Russland, unter anderem in die fernöstliche Stadt Chabarowsk, wohin er mit dem ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton reiste. Dies geht aus Akten hervor, die vom US-Justizministerium veröffentlicht wurden.

Epstein-Akten: Clinton rückt in den Fokus, Trump kaum erwähnt

Vergangene Woche stellte das Justizministerium Tausende von Dokumenten online. Grundlage dafür war der “Epstein Files Transparency Act” ‒ ein Gesetz, das US-Präsident Donald Trump im November unterzeichnet hatte und das die Behörde zur Veröffentlichung von Daten im Zusammenhang mit den strafrechtlichen Ermittlungen gegen Epstein und seine langjährige Vertraute Ghislaine Maxwell verpflichtet.

Laut Gerichtsakten einer Klage der Klägerin Virginia Giuffre zeigen Flugprotokolle, dass Epstein, Maxwell und seine Assistentin Sarah Kellen in den Jahren 2002 und 2003 drei Reisen nach Russland unternahmen – mit Epsteins privater Boeing 727.

Die bemerkenswerteste Reise fand im Mai 2002 statt. Nach einem Zwischenstopp in Nowosibirsk in Zentralrussland flog die Gruppe am 22. Mai nach Chabarowsk. Auf der Passagierliste standen unter anderem Bill Clinton, dessen Berater Doug Band und mehrere andere Personen. Die Gruppe reiste anschließend Berichten zufolge nach Shenzhen in China.

Eine weitere Reise von Epstein im November 2002 beinhaltete Zwischenstopps in Moskau und Sankt Petersburg.

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