RT-Duits: 27-12-2025,
27 Dez. 2025 17:23 Uhr
Von Wladislaw Sankin
RT vergibt seit 2018 jährlich den Preis für den besten Journalismus aus Konfliktgebieten. Benannt wird die Auszeichnung nach dem 25-jährigen syrischen Reporter Khaled Alkhateb, der bei seinem journalistischen Einsatz im Syrien-Krieg sein Leben verlor. Er war freier RT-Mitarbeiter und träumte davon, beim Sender Nachrichtensprecher zu werden.
Fast 100 Beiträge gingen in diesem Jahr von Korrespondenten und Filmteams russischer und arabischer Medien sowie von unabhängigen Journalisten ein, die in Konfliktgebieten arbeiten. Ihre Berichterstattung umfasste die Sonderoperation und bewaffnete Konflikte im Nahen Osten, darunter Palästina, Südlibanon, Jemen und Syrien.
Die Jury des Wettbewerbs wählte drei Arbeiten von Kriegsberichterstattern aus, die über eine der risikoreichsten Operationen der russischen Streitkräfte während der militärischen Sonderoperation sowie über die humanitäre Katastrophe und Angriffe auf Journalisten im Gazastreifen berichteten.
Amir Jussupow (Erster Kanal)
Der erste Preis ging an den russischen Korrespondenten Amir Jussupow vom Fernsehsender Erster Kanal für exklusive Aufnahmen der Operation “Potok” (Strom) in der russischen Region Kursk. Das Filmteam des Kanals begleitete russische Soldaten beim Bau des geheimen Tunnels, der russische Stellungen mit der stillgelegten Gaspipeline Urengoi–Pomary–Uschgorod verband.
Der Korrespondent und sein Kameramann krochen für ihren Bericht auch zusammen mit den russischen Sturmtruppen in die Pipeline, deren Durchmesser lediglich 140 Zentimeter beträgt. Wegen Rußes und zahlreicher Giftstoffe in der Luft war dieser Einsatz extrem lebensgefährlich. Zudem bestand die Gefahr, von den ukrainischen Truppen entdeckt zu werden,