RT-Duits: 07-02-2026,

7 Feb. 2026 14:02 Uhr

Dem Initiator einer EU-Petition zum Erhalt des Bargelds, Hansjörg Stützle, wurde sein Spendenkonto von der Deutschen Bank gekündigt. Stützle setzt sich seit Jahren für den Bargelderhalt ein. Im Januar behauptete die Zeit, der Bargeldverteidiger werde “von rechts” unterstützt.

Kontokündigung beim Organisator der EU-Bargeldpetition

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Zu Ende Februar hat die Deutsche Bank dem Initiator einer Bargeld-Petition an das EU-Parlament, Hansjörg Stützle, das Geschäftskonto gekündigt. Das Konto diente dem Unternehmensberater und Bargeldexperten als Spendenkonto für seine Initiativen zum Erhalt es Bargelds. Wie der Wirtschaftsjournalist Norbert Häring Anfang der Woche auf seinem Nachrichtenportal berichtete, sei die Kündigung seitens der Deutschen Bank ohne Angabe von Gründen erfolgt.

Anlässlich der aktuellen Verhandlungen über eine neue Bargeld-Verordnung in der EU fordert Stützle das EU-Parlament in seiner Petition dazu auf, für eine weitere Verfügbarkeit von Bargeld zu sorgen. Bargeld soll zudem nicht gegenüber Digitalwährungen benachteiligt werden. Die laufende Petition wurde inzwischen von 315.000 Menschen (Stand 7. Februar 2026 ) unterschrieben.

Digitaler Euro in der Sackgasse?

Das gekündigte Konto sei ein seit fünf Jahren bestehendes Fyrst-Konto, ein Konto der Deutschen Bank für Geschäftskunden. Laut der Webseite von Hansjörg Stützle Bargeldverbot.info können Unterstützer künftig ein von ihm neu eröffnetes Sparkassenkonto für ihre Spenden nutzen.

Im Januar hatte die Wochenzeitung Die Zeit einen kritischen Bericht über Stützles Bargeld-Petition veröffentlicht. Dazu hatte sich der Zeit-Journalist Fabian Franke mit Hansjörg Stützle zum Gespräch getroffen und mit dem Petitions-Mitinitiator Hakon von Holst korrespondiert.

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