RT-Duits: 08-02-2026,
8 Feb. 2026 14:30 Uhr
Bei Protesten gegen die Olympiade in Mailand ist es zu Ausschreitungen gekommen. Die Masse der Demonstranten hat friedlich gegen Mietensteigerungen in der Olympia-Region und Umweltschäden in italienischen Bergdörfern protestiert. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni bezeichnet die Krawallmacher als “Feinde Italiens”.
© Global News Screenshot / https://www.youtube.com/watch?v=OicXkaYGFyM
Am Samstag demonstrierten in Mailand laut Angaben von Reuters rund 10.000 Menschen gegen die Olympischen Winterspiele. Sie protestierten gegen die damit verbundenen Mietsteigerungen für die Bewohner der in Norditalien verstreuten Austragungsorte und die ihrer Meinung nach damit verbundenen Umweltschäden. An der Organisation des Protests beteiligten sich Basisgewerkschaften, Wohnungsrechtsgruppen und Aktivisten aus sozialen Zentren.
Die Demonstranten thematisierten auch die zunehmende soziale Ungleichheit in der norditalienischen Stadt. Mailand erlebe seit der Weltausstellung im Jahr 2015 einen Immobilienboom und mit den Olympischen Winterspielen einen weiteren “Höhepunkt” – aber die Einheimischen würden mit den steigenden Lebenshaltungskosten in der italienischen Finanzmetropole zunehmend unter Druck geraten, kommentiert Reuters den Protest am Samstag.
Einige Bürger kritisierten die für Olympia errichtete Infrastruktur als Verschwendung öffentlicher Gelder, die zudem in italienischen Berggemeinden die Umwelt schädigen würde. Die Nachrichtenagentur zitierte den 71-jährigen Demonstrationsteilnehmer Stefano Nutini: “Ich bin hier, weil diese Olympischen Spiele wirtschaftlich, sozial und ökologisch nicht nachhaltig sind.”
An der Spitze des Umzugs trugen 50 Menschen stilisierte Pappbäume. Diese sollten die Lärchen symbolisieren, welche für den Bau einer neuen Bobbahn in Cortina d’Ampezzo gefällt worden sind. Dazu führten die Demonstranten ein Transparent mit sich:
“Jahrhundertealte Bäume,