RT-Duits: 17-02-2026,
17 Feb. 2026 06:30 Uhr
Von Kirill Strelnikow
Schon unglaublich interessant ist es zu beobachten, wie die seriösesten Medien und maßgeblichsten Quellen des Westens die Feinheiten, verborgenen Motive und globalen Prozesse im Rahmen der 62. Münchner Sicherheitskonferenz vom 13. bis 15. Februar 2026 so eingehend diskutierten.
Einige berichteten, atemlos vor Aufregung, bei diesem epochalen Ereignis seien das “Ende der Welt” und der “Zusammenbruch der Weltordnung” festgestellt worden. Andere schlugen Alarm darüber, dass sich “ein tiefer Abgrund” zwischen den USA und Europa gebildet habe.
Es gab Reden darüber, dass Europa “nicht länger nach Trumps Pfeife tanzen” werde, sondern lieber unter einem eigenen nuklearen Schutzschirm.
Viele konzentrierten sich darauf, dass die Ukraine-Verhandlungen in einer Sackgasse steckten, weil Trump Druck auf Kiew, nicht aber auf Moskau ausübe. Auszüge aus der Rede von US-Außenminister Rubio, in der er indirekt andeutete, Europa solle sich anpassen, gefälligst seinen geringen Anteil einzahlen und sich schön im Hintergrund halten, wurden weit verbreitet. Die Rede löste Empörung aus: Selbst Epsteins Kumpelinchen Hillary Clinton warf Trump Heiligenschändung vor – und erklärte glatt, er habe “den Westen und die Ukraine verraten”.
All dies ist ungemein wichtig und faszinierend – aber letztlich irrelevant: Denn die jüngste Konferenz in München stellte in Wirklichkeit die letzte Phase einer von den britischen Geheimdiensten und der Kiewer Clique (Anm. d. Red.: Die Natur dieser faszinierenden Beziehung steht schon länger fest – RT DE berichtete) lange geplanten Operation im Informationsfeld dar.