RT-Duits: 17-02-2026,
17 Feb. 2026 11:02 Uhr
Am Dienstag beginnen in Genf zweitägige Gespräche zwischen Russland und der Ukraine zur Beilegung des Konflikts unter Vermittlung der USA. Laut dem Kremlsprecher Dmitri Peskow wird die Tagesordnung umfangreicher sein als bei den beiden Treffen in Abu Dhabi.
Am Dienstag beginnt in Genf die dritte Runde der von den Vereinigten Staaten vermittelten Friedensgespräche zwischen Russland und der Ukraine. Laut der Nachrichtenagentur TASS wird das russische Verhandlungsteam auf mindestens 20 Personen erweitert.
Die Delegation wird von Wladimir Medinski, dem Berater des russischen Präsidenten, geleitet. Auch Russlands Vizeaußenminister Michail Galusin wird an dem Treffen teilnehmen. Die beiden hatten bereits 2025 direkte Verhandlungen mit Kiew in Istanbul geführt: Von Mai bis Juli fanden drei Gesprächsrunden statt.
Zu den Teilnehmern der russischen Delegation in Genf gehört auch Igor Kostjukow, der Chef des Militärnachrichtendienstes.
Dmitri Peskow, der Pressesprecher von Wladimir Putin, erklärte am Montag gegenüber Journalisten:
“Dieses Mal geht es darum, ein breiteres Spektrum von Fragen zu erörtern, darunter auch die wichtigsten Fragen, die die Territorien und alles andere betreffen, was mit unseren Forderungen zusammenhängt. Hier ist die Anwesenheit des Hauptunterhändlers, also Medinski, erforderlich.”
Nach Angaben der russischen Medien stünden auch Fragen eines Waffenstillstands bezüglich Angriffen auf Energieanlagen und die Situation rund um das AKW Saporoschje auf der Tagesordnung in Genf.
Peskow zufolge werde auch Kirill Dmitrijew, Wladimir Putins Sonderbeauftragter für Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland, in Genf anwesend sein.