TKP: 17-02-2026, Wer Krieg führen will braucht nicht nur ein kriegstaugliches Militär und eine kriegstaugliche Bevölkerung, sondern auch die Möglichkeit verletzte Soldaten wieder frontreif zu machen. Darauf müssen Spitäler und das Gesundheitswesen vorbereitet sein.

Laut einem Bericht im Deutschen Ärzteblatt nimmt zunächst die Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) diese Aufgabe in Angriff. Das ist offenbar auch höchste Zeit, denn Deutschland gefolgt von der EU soll – geht es nach dem Willen der Regierungen – 2029 wieder in den Krieg gegen Russland ziehen. Sie will das Gesundheitssystem auf den „Verteidigungsfall“ einstellen und dafür im Sommer einen Gesetzentwurf vorlegen. „Darauf sind wir bislang zu wenig vorbereitet“, sagte sie der Welt am Sonntag.

Der Artikel im Ärzteblatt hat offenbar die Aufgabe die Ärzte darauf einzustimmen. Deshalb wird auch die passende militärische Terminologie verwendet, wie wir älteren Menschen sie noch aus dem vorigen Krieg kennen.

Die ist dauernd von „Lagen“ die Rede, fremd im Gesundheitswesen üblich beim Militär:

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Die größten Schwachstellen sieht Warken „beim Lagebild, bei der Datenlage und bei der Qualifikation“. Die Ausbildung müsse stärker auf Krisenlagen ausgerichtet werden: „Wo gibt es Kapazitäten? Wer hat Know-how für Kriegsverletzungen? Wie kann man Freiwillige gewinnen? Das ist eine neue Aufgabe.“

Unklar sei zum Beispiel, wie viele Beschäftigte im Gesundheitssystem auf Kriegslagen passende Kenntnisse hätten. Bislang werde das nicht zentral zusammengeführt, jetzt müsse man es speziell erfassen.

Auch worum es geht wird klar gemacht,

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