Manova: 19-11-2025,

Anfang der Nullerjahre kam es in Sydney zu einer Reihe von Gruppenvergewaltigungen. Die Täter waren Muslime, hauptsächlich Libanesen und Pakistanis. Binnen acht Jahren stieg die Zahl sexueller Übergriffe bis 2003 um mehr als 25 Prozent, während alle anderen Formen von Straftaten rückläufig waren (1).

Diese Gruppenvergewaltigungen hatten große Ähnlichkeit mit dem, was aus Großbritannien als der Grooming-Gang-Skandal bekannt ist und sich seit einigen Jahren auch in Deutschland auszubreiten scheint. Einzelne gutaussehende Männer wurden auf sehr junge Mädchen aus prekären Verhältnissen angesetzt. Sie umgarnten sie, spielten ihnen Liebe vor, um sie dann brutal in die Prostitution zu zwingen. Dabei schienen rassistische Motive durchaus eine Rolle zu spielen. Die weißen Mädchen wurden gedemütigt, eben weil sie im Bild ihrer Peiniger eklige, unreine und wertlose Schweinefleischesserinnen waren; die Männer spielten sich als die moralisch überlegenen Muslime auf.

Der große Unterschied war die Reaktion der Behörden auf die neuen Vergewaltigungsringe. Während in England der Samthandschuh das Mittel der Wahl war, wenn die vergewaltigenden Männer einen muslimischen Migrationshintergrund hatten, klagten die australischen Behörden die Vergewaltiger nicht nur rigoros an, sondern benannten auch die religiöse und rassistische Dimension klar und deutlich. Und das, obwohl es Proteste seitens der muslimischen Verbände und aus Teilen der Presse gab.

Auch in England berichten Opfer immer wieder von einer rassistischen Motivation der Übergriffe. Sie wurden von ihren Peinigern als „white sluts“ (weiße Schlampen) bezeichnet. In den Polizeibehörden wurden sie wiederum als „p*ki sluts“ (P*ki Schlampen) (2) oder Kinderprostituierte geführt (3). Während in England all diese Vorgänge und besonders die rassistische Komponente unter den Teppich gekehrt wurde — es wurde so getan,

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