UncutNews: 09-02-2026,

Warum Brüssel früh auf Zensur setzte – und nicht auf Evidenz

Noch bevor verlässliche Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit der COVID-19-Impfstoffe vorlagen, beschäftigte sich die Europäische Kommission bereits intensiv mit einer ganz anderen Frage: Wie lässt sich die öffentliche Debatte kontrollieren?

Ein internes Schreiben aus dem Oktober 2020, adressiert an die größten Tech-Plattformen der Welt, zeigt, dass auf höchster Ebene Strategien gegen sogenannte „Des- und Fehlinformationen“ zur Impfung entwickelt wurden – inklusive Bitten um Daten, Narrative, Trendprognosen und Hinweise zu geplanten Änderungen der Content-Moderation. Explizit ging es um Promotion und Demotion von Inhalten, nicht um deren wissenschaftliche Widerlegung. Das Schreiben erfolgte mit Wissen und Billigung der politischen Führung.

Genau mein Humor: Noch bevor klar war, ob und wie die #Covid-Impfstoffe wirkten, plante man in Brüssel, wie man gegen „Desinformation und Fehlinformationen“ dazu vorgehen könnte. Doch auf die Kontrolle der klinischen Studien der Hersteller vor Ort verichtete man lieber👇 pic.twitter.com/aJdMIDzF2n

— Elke Bodderas (@EBodderas) February 8, 2026 Ein bemerkenswerter Prioritätenkonflikt

Zu diesem Zeitpunkt waren:

  • keine Langzeitdaten verfügbar
  • die Phase-III-Studien noch nicht abgeschlossen oder ausgewertet
  • unabhängige Vor-Ort-Kontrollen der Herstellerstudien kaum erfolgt

Statt diese offensichtliche Unsicherheit transparent zu kommunizieren und die strikte Überprüfung der klinischen Daten in den Mittelpunkt zu stellen, lag der Fokus auffallend früh auf der Steuerung des öffentlichen Diskurses.

Das wirft eine zentrale Frage auf:
Warum bekämpft man Kritik, bevor man Gewissheit hat?

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