Manova: 19-12-2025,
In Deutschland wird seit Jahren unverhohlen für den Krieg getrommelt. Es wird die Bedrohung durch ein militaristisches Russland, geführt von einem eroberungswahnsinnigen Putin, an die Wand gemalt, derer man sich erwehren müsse. Zu diesem Zweck wird kräftig in Rüstung investiert — mehr als eine Billion Euro an Schulden wurden von einem abgewählten Bundestag beschlossen. Doch was nützen all die Waffen, wenn sie auf eine Bevölkerung treffen, die an Krieg kein Interesse hat? Aus diesem Grund wird immer wieder über eine erneute Wehrpflicht debattiert, den Zwang zur Waffe und zum Krieg, dem die Bürger unterworfen werden sollen. Dabei wollen die Herrschenden noch grundlegender werden. So fragte Caren Miosga schon vor Monaten in ihrer Talkshow Joschka Fischer ganz unverhohlen, wie man denn „diesen Pazifismus aus der DNA der Menschen“ bekäme.
An den Frieden, so die oftmals vorgebrachte Botschaft, hätten wir uns zu sehr gewöhnt. Dabei seien Krieg und Chaos nun die Neue Normalität, an die wir uns gewöhnen müssten. Ohnehin hätten wir zu lange in einer Illusion des Friedens gelebt, zumindest hier in Europa. Denn Krieg, das sei der Normalzustand, erklärte Kardinal Heiner Wilmer, und das ist auch oftmals die unterschwellige Botschaft in Medienberichten. Die Europäer und Deutschen jedoch hätten sich in die Illusion eines Ideals geflüchtet, das nie verwirklicht werden kann.
Die Propaganda knüpft dabei an eine Vorstellung an, die bereits sehr alt ist. So sei laut Heraklit der Krieg „der Vater aller Dinge“. Ihm zufolge bestimmt der Krieg die Stellung des Menschen in der Welt.