Fassadenkratzer: 21-06-2024,

In einem Interview mit dem „stern“ sprang der nur noch im Hintergrund agierende SPD-Mann Sigmar Gabriel jüngst seinen führenden kriegstreibenden Vereins-Genossen Scholz und Pistolius mit der radikalen Forderung zur Seite, im Ukraine-Konflikt noch eine härtere Gangart gegen Russland einzuschlagen und auch die Entsendung deutscher Soldaten ins Auge zu fassen. Dabei hatte er sich noch im Februar 2018 als Außenminister auf der Münchner Sicherheitskonferenz öffentlich für einen schrittweisen Abbau der Russlandsanktionen ausgesprochen. Woher kommt diese radikale Wandlung zum strammen US-Vasallen?

Blinde Vasallentreue

Angesichts der schwierigen Lage in der Ukraine sei eine härtere Gangart gegenüber Russland erforderlich – notfalls mit deutschen Soldaten, so Gabriel. „Ich hätte nicht gedacht, das einmal sagen zu müssen: Aber wir werden Russland noch einmal so niederringen müssen, wie wir das im Kalten Krieg mit der Sowjetunion gemacht haben. Putin muss erkennen, wie ernst wir es meinen“, sagte der Sozialdemokrat dem „stern“, wie „ntv“ ausführlich berichtet.
„Es braucht das klare Signal an Putin: Stopp diesen Krieg – oder wir tragen ihn zu dir.“

Wenn das heiße, dass deutsche Raketenabwehrsysteme mithilfe der Bundeswehr Flugverbotszonen in der Ukraine durchsetzen, um damit ukrainische Städte vor den russischen Angriffen auf die Zivilbevölkerung zu schützen, würde er Herrn Putin nicht schon wieder versprechen, „dass wir das nie tun werden.“
Auf die Frage, ob irgendwann westliche Bodentruppen in der Ukraine nötig seien, habe Gabriel gesagt: Sollte die ernsthafte Gefahr bestehen,

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