TKP: 28-12-2025, Internationale Wissenschaftler der Organisation ICBE-EMF fordern einen Stopp des beschleunigten Mobilfunkausbaus, da die aktuellen Grenzwerte für Funkstrahlung seit 1996 nicht mehr aktualisiert wurden. Diese veralteten Regeln berücksichtigen laut Experten nicht die heutige dauerhafte Strahlenbelastung durch moderne Technik und vernachlässigen aktuelle Forschungsergebnisse.
In zwei Schreiben an den US-Congress und die Federal Communications Commission (FCC) wird vor allem kritisiert, dass Grenzwerte nur vor sogenannten thermischen Effekten – also der bloßen Erwärmung von Körpergewebe – schützen, aber biologische Schäden weit unterhalb dieser Schwelle ignorieren. RF-Strahlung bezeichnet die hochfrequenten Funkwellen von Handymasten oder WLAN, die laut Studien bereits bei geringer Intensität oxidativen Stress in Zellen auslösen können. Besonders Kinder gelten als gefährdet, da ihre Körper und Gehirne empfindlicher auf diese Felder reagieren als die von Erwachsenen.
Nicht nur Menschen, sondern auch die Flora und Fauna, also die gesamte Pflanzen- und Tierwelt, sind durch die zunehmende Strahlendichte gefährdet, was etwa die Orientierung von Zugvögeln stören kann.
Die Forscher verlangen daher eine unabhängige Prüfung und neue Sicherheitsstandards, die auf moderner Wissenschaft statt auf jahrzehntealten Annahmen basieren. Ein vorsorglicher Schutz der Gesundheit sollte Vorrang haben.
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Experten weisen darauf hin, dass diese unbeachteten nicht-thermischen Effekte oxidativen Stress – eine zellschädigende Reaktion durch freie Radikale – verursachen können. Des Weiteren zeigten hochwertige Tierstudien, die als „Goldstandard“ gelten, ein statistisch signifikantes Krebspotenzial für bestimmte Tumore bei Ratten.
Kritiker fordern daher neue, strengere Grenzwerte, da die derzeitigen Vorschriften, die nur vor Erhitzung schützen,