Nachdenk Seiten: 06-06-2024,

Der Skandal um die mutmaßliche Lüge der deutschen Außenministerin beim Demokratiefest in Berlin am 26. Mai zieht immer weitere Kreise. Englischsprachige Medienportale haben begonnen, darüber zu berichten, und auch den Sprecher der israelischen Armee danach befragt, der die Version von Baerbock ebenfalls nicht bestätigen wollte. Selbst Grünen-nahe Zeitungen wie die taz fangen an, die Darstellung der Ministerin zu hinterfragen. Die NachDenkSeiten wollten vor diesem Hintergrund auf der aktuellen Bundespressekonferenz wissen, ob das Auswärtige Amt diesen im Raum stehenden Vorwurf der Lüge ausräumen und zum Zwecke der journalistischen Verifizierung darlegen könne, wann, wo und in Begleitung welcher weiteren Vertreter des Auswärtigen Amtes Baerbock das besagte „Vergewaltigung bei laufender Kamera“-Video gesehen hat. Die Antwort kommt einem Eingeständnis gleich. Von Florian Warweg.

Wie die NachDenkSeiten bereits am 3. Juni berichteten hat Außenministerin Annalena Baerbock mutmaßlich gelogen, um Kritiker an ihrer einseitigen Israel-Unterstützung auf dem sogenannten „Demokratiefest“ am 26. Mai in Berlin (anlässlich des 75. Jahrestags des Grundgesetzes) zum Schweigen zu bringen. Sie hatte damals mit betont theatralischer Gestik und Mimik erzählt, ihr sei in Israel ein Film gezeigt worden, bei dem sie gesehen habe, wie Hamas-Kämpfer bei laufender Kamera eine Frau vergewaltigt hätten und den Kritikern im Publikum entgegnet: „Wollen Sie immer noch bei vergewaltigten Frauen dazwischen schreien?“

Die fragliche Darstellung von Baerbock ist hier zu Beginn des Videos einsehbar:

Die deutsche Außenministerin steht bis zum heutigen Tage mit dieser Darstellung alleine auf weiter Flur.

 » Lees verder