Nachdenk Seiten: 26-06-2024,

Tobias Riegel kommentiert in diesem Artikel die von der grünen Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Katrin Göring-Eckardt, auf X veröffentlichten Gedanken über die Hautfarbe der Fußball-Nationalspieler, etwa den Satz „Stellt euch kurz vor, da wären nur weiße deutsche Spieler.“ gewesen. Sie habe sich auf eine Umfrage bezogen – so werde jedoch indirekt Rassismus mit Rassismus begegnet. Die von manchen Akteuren praktizierte Überbetonung der Rassismus-Frage wirke seiner Meinung nach nicht gegen Rassismus. Wir bedanken uns für die interessanten E-Mails. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe, die Christian Reimann für Sie zusammengestellt hat.

1. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Riegel,
 
auch wenn die Sache keines weiteren Kommentars bedarf: Dass das das intellektuelle Niveau einer Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages ist, kommt einer Beschädigung des Gemeinwesens gleich. Ob das schon Delegitimierung des Staates ist, wenn man sich für seine Repräsentanten in Grund und Boden schämen muss? Es gäbe noch andere Kandidaten …
 
Freundliche Grüße, Erik Jochem

2. Leserbrief

Guten Tag,

Schuster bleib bei deinen Leisten, oder einfach einmal die Klappe halten und sich an dem gesehenen Sport erfreuen. Dieses gesellschaftliche Gift, Menschen nach ihrer Hautfarbe, egal ob im Sport oder Gesellschaft für seine politische Ideologie ausnutzen zu wollen, war hier total fehl am Platz. Richtig wäre gewesen, wir haben alle ein tolles Fußballspiel gesehen. Ansonsten sollte sich Frau Göring Eckhardt für Frieden und Völkerverständigung einsetzen und dieses artikulieren Sport verbindet die Menschen und Völker, egal welcher Hautfarbe und Nation.

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