Nachdenk Seiten: 19-12-2025,

In diesem Beitrag kommentiert Maike Gosch den Vorschlag der NATO-Expertin Florence Gaub auf einem Symposium des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Deutschland brauche mehr Nähe zwischen Bevölkerung und Nachrichtendiensten, dabei könnten TV-Serien helfen, in denen diese positiv dargestellt würden, wie der stern berichtet hatte. Es sei „eine unglaubliche Ignoranz sowohl gegenüber der besonderen deutschen Geschichte, als auch der aktuellen Stimmung in der Bevölkerung“, die aus ihrem Vorschlag spreche. Wir danken für die interessanten Leserbriefe hierzu. Christian Reimann hat für Sie die nun folgende Auswahl zusammengestellt.

1. Leserbrief

Sehr geehrte Frau Gosch, NDS,

der deutsche James Bond, bekommt der auch die Lizenz zum Töten? Vermutlich liefert Rheinmetall den Mister Q der Bond Serie.

Eine BND-Fernsehserie kann durchaus etwas Gutes sein. Vorschlag: die dunkle Geschichte des BND, Organisation Gehlen, die Rekrutierung von Menschen mit NS-Vergangenheit.

Nachrichtendienste sind nicht gerade große Leuchten, die Massenvernichtungswaffen des Irak, in Israel haben sie den 7. Oktober nicht kommen sehen, die Liste lässt sich leicht fortsetzen.

Mit freundlichem Gruß
Patrick Janssens

2. Leserbrief

Guten Abend Frau Gosch,

der Begriff „Zeitenwende“ ist für mich quasi ein Synonym für „Demokratie adé“. Und bei Verfassungsschutz schaltet mein Gehirn sofort auf die Assoziation „Organisation Gehlen“ –  heißt jetzt zwar „BND“ ist aber für mich quasi derselbe Topf. Und ein Problem habe ich auch immer, wenn da so nonchalant von „Unserer Demokratie“ gesprochen wird, oder wie z. B. „Deutschland ist nämlich die einzige westliche Demokratie“.

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