Nachdenk Seiten: 16-02-2026,

Auf der Demo gegen die Münchner Sicherheitskonferenz hat am Samstag auch Sevim Dagdelen gesprochen. Wir dokumentieren hier ihre Rede.

Liebe Freundinnen und Freunde,

wer glaubt, auf der Münchener Sicherheitskonferenz ginge es um Verständigung, der hat recht. Aber um welche Verständigung geht es hier? Wer verständigt sich eigentlich mit wem? Es geht nicht um eine Verständigung mit Russland oder China, nicht um eine Politik der Entspannung. Im Gegenteil: Man will sich innerhalb der NATO verständigen, wie die Konfrontation zu führen ist, wie man die Vision einer vom Westen beherrschten Welt durchsetzen kann.

Aber wir sagen: Euer Traum, andere Völker zu beherrschen, ist ein Alptraum für die Welt. Wir sagen Nein zum US-Imperialismus und seinen europäischen Helfershelfern.

Und jetzt präsentieren die den Diktatorensohn Pahlevi auf ihrer NATO-Sicherheitskonferenz als den Mann, dem sie in Teheran den Weg freibomben wollen. Das zeigt doch, dass das alles mit Demokratie und Menschenrechten nur pure Heuchelei ist. Wie viele Menschen hat der Schah zusammen mit der CIA im Iran ermordet und gefoltert? Deshalb: Nein zum Krieg der USA gegen den Iran. Eine neue Katastrophe im Nahen und Mittleren Osten muss verhindert werden.

Und wir stehen einem US-Imperialismus gegenüber, der jede Scham verloren hat. Venezuela wird überfallen, der Iran bedroht und Kuba ausgehungert. In Gaza wird zusammen mit der Bundesregierung der Völkermord Israels an den Palästinensern unterstützt.

Wir sagen: Ihr geht über Leichen. Aber wir wollen leben. Wir sind solidarisch mit den unterdrückten Völkern.

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