RT-Duits: 31-03-2026,
US-Präsident Donald Trump ist offenbar bereit, den Krieg gegen Iran auch dann zu beenden, wenn die Straße von Hormus weitgehend blockiert bleibt. Das berichtete das Wall Street Journal am Montag. Trump habe Mitarbeitern demnach gesagt, eine militärische Öffnung der Meerenge würde den Krieg über seinen selbst gesetzten Zeitrahmen von vier bis sechs Wochen hinaus verlängern. Stattdessen wolle er die wichtigsten Ziele der USA erreichen – nämlich Irans Marine und Raketenarsenal empfindlich zu schwächen – und dann die Kämpfe herunterfahren. Anschließend solle Teheran mit diplomatischen Mitteln dazu gedrängt werden, den Handel durch die Meerespassage wieder zuzulassen.
Sollte das nicht gelingen, würden die USA laut dem Bericht vor allem europäische und arabische Partner am Golf dazu drängen, die Führung bei einer Öffnung der Straße von Hormus zu übernehmen. Militärische Optionen blieben zwar grundsätzlich auf dem Tisch, hätten für Trump aber derzeit keine Priorität, so das Wall Street Journal. Der Bericht verweist zugleich auf widersprüchliche Signale aus Washington: Trump hat öffentlich mit Angriffen auf zivile Energieinfrastruktur gedroht, falls die Meerenge nicht geöffnet werde, ihre Bedeutung für die USA aber an anderer Stelle heruntergespielt.
Wie die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, am Montag erklärte, arbeiteten die USA auf die Wiederaufnahme des normalen Betriebs in der Straße von Hormus hin. Sie erwähnte dies jedoch nicht als eines der Kernziele der US-Streitkräfte, zu denen auch die Bekämpfung der iranischen Marine, der Raketen, der Rüstungsindustrie und der Fähigkeit zur Herstellung von Atomwaffen gehört.
Außenminister Marco Rubio sagte am Montag gegenüber Al Jazeera,