RT-Duits: 25-03-2026,
Vier mutmaßliche Mitglieder der sogenannten “radikalislamischen Palästinenserorganisation” Hamas wurden am Mittwoch in Berlin zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Laut Gerichtsbegründung waren die 36- bis 58-jährigen Männer laut Ermittlungsergebnissen und Verfahrenserkenntnissen als “Auslandsoperateure” für Waffendepots der Organisation in mehreren europäischen Staaten zuständig. Mit den Waffen sollten dann gezielte Anschläge auch in Deutschland verübt werden. Die Angeklagten bestritten bis zum Urteil die Vorwürfe.
Der 1. Strafsenat des Berliner Kammergerichts, auch Staatsschutzsenat, verhandelte seit dem 25. Februar 2025 gegen vier Männer, denen laut Anklage “Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland” vorgeworfen wurde. Laut Gerichtsinformation handelt es sich bei den Angeklagten um “den im Libanon geborenen Abdelhamid Al A. (46 J.), den ägyptischen Staatsangehörigen Mohamed B. (34 J.), den im Libanon geborenen Ibrahim El-R. (41 J.) sowie den niederländischen Staatsangehörigen Nazih R. (57 J.)”.
Die vier Männer sollen als sogenannte “Auslandsoperateure” für die bewusste “Schaffung oder auch Auflösung von Waffendepots in Polen, Bulgarien und Dänemark” zuständig gewesen sein. Dazu heißt es in einem ntv-Artikel Anfang März:
“Laut Ermittlern hatte die Hamas bereits vor längerer Zeit Erddepots mit Waffen angelegt, um diese für mögliche Anschläge gegen israelische, jüdische oder andere Einrichtungen in Europa bereitzuhalten.”
Das Gericht informierte dazu im Vorjahr:
“So soll der zuletzt in Berlin wohnende Angeklagte Ibrahim El-R. u.a. im Mai 2019 Schusswaffen nebst Munition in einem Erdloch in Bulgarien vergraben haben. Wenige Monate später habe er ein bereits existierendes Depot in Dänemark aufgesucht und ausgeräumt;