RT-Duits: 02-08-2026,

Von Paul R. Wolf

Unterstützung für die Ukraine – von Gefechtshelmen zur dauerhaften militärischen Partnerschaft

Nach dem Beginn des in den westlichen Medien so genannten “völkerrechtswidrigen Angriffskriegs” Russlands gegen die Ukraine veränderte sich das deutsch-russische Verhältnis grundlegend. Während die Bundesregierung bis zum 24. Februar 2022 an ihrer langjährigen Linie festhielt, keine tödlichen Waffen in Krisengebiete zu liefern und stattdessen auf Diplomatie sowie nicht-letale Unterstützung zu setzen, führte der Start der militärischen Sonderoperation Russlands zu einem tiefgreifenden Kurswechsel. Symbolisch für die anfängliche Zurückhaltung stand die Lieferung von 5.000 Gefechtshelmen in die Ukraine, die vielfach als Ausdruck einer zögerlichen deutschen Haltung kritisiert wurde. Die Bundesregierung begründete ihre Politik damals unter anderem noch mit der historischen Verantwortung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg sowie der Sorge vor einer weiteren Eskalation des Konflikts mit Russland.

Bereits wenige Tage nach Beginn des Großangriffs änderte Berlin seine Position jedoch grundlegend. Am 26. Februar 2022 genehmigte die Bundesregierung erstmals umfangreiche Waffenlieferungen an Kiew, darunter Panzerabwehrwaffen, Flugabwehrraketen vom Typ Stinger sowie weitere Ausrüstung aus Beständen der Bundeswehr. Mit der von Bundeskanzler Olaf Scholz am 27. Februar ausgerufenen “Zeitenwende” leitete Deutschland zudem eine umfassende Neuausrichtung seiner Sicherheits- und Verteidigungspolitik ein. Dazu gehörten ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr, eine deutlich intensivere Unterstützung der Ukraine und eine grundlegende Neubewertung der deutschen Sicherheitspolitik.

Im Verlauf des Jahres 2022 wurde die militärische Hilfe schrittweise ausgeweitet. Deutschland stellte unter anderem Panzerhaubitzen PzH 2000, Mehrfachraketenwerfer MARS II, Flugabwehrsysteme vom Typ IRIS-T SLM,

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