RT-Duits: 31-03-2026,

Die EU versteht nicht, warum die Ukraine eine Inspektion der Druschba-Ölpipeline verhindert. Das berichtet Euractiv unter Berufung auf anonyme Quellen unter Funktionären des Wirtschaftsbündnisses. Der Bericht besagt:

“‘Unklug’, ‘rätselhaft’ und unklar’ sind nur einige der Worte, die in diplomatischen Kreisen verwendet worden sind, um Kiews Behinderung des Inspektionsteams der Pipeline zu beschreiben. Ein EU-Diplomat etwa kommentiert: ‘Der Block versteht nicht, was die Ukraine vorhat.'”

Ende Januar stellte Kiew den Transit von Erdöl aus Russland durch die Pipeline Druschba in die Slowakei und nach Ungarn ein und begründete dies mit Schäden durch angebliche russische Angriffe. Budapest und Bratislava hingegen betonen, dass die Druschba-Pipeline betriebsbereit sei und die Einstellung des Transfers eine ausschließlich politische Entscheidung seitens der Ukraine darstelle. Medienberichten zufolge waren Experten, von einzelnen EU-Mitgliedsstaaten entsandt und von der EU-Kommission koordiniert, am 18. März zu einer Inspektion in Kiew eingetroffen – saßen dort aber wochenlang fest, ohne Zugang zur Anlage zu erhalten.

Zuvor hatte sich vor allem Ungarn gegen Brüssels geplante Maßnahmen zur Finanzierung des Kiewer Regimes gestellt und konnte alle davon bisher erfolgreich blockieren – selbstredend sehr zur Unzufriedenheit Kiews, die den Hintergrund für den Stopp des Öltransits darstellen dürfte.

Als Reaktion auf die somit offensichtliche Erpressung seitens des Kiewer Regimes stellte Budapest seinerseits Lieferungen von Dieseltreibstoff ein, der zuvor in ungarischen Raffinerien unter anderem eben aus dem Pipeline-Öl gewonnen worden war, und blockierte am 20. Februar ein weiteres Mal einen geplanten EU-Kredit an Kiew.

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