RT-Duits: 07-05-2026,
Die Vereinigten Staaten fordern von den europäischen Ländern in ihrer neuen Strategie zur Terrorismusbekämpfung eine Verstärkung ihrer Maßnahmen auf diesem Gebiet, sowohl in Europa als auch darüber hinaus. Das Dokument besagt:
“Europa muss seine Anstrengungen zur Terrorismusbekämpfung unverzüglich und deutlich verstärken.”
Der Kontinent sei gleichzeitig zu einem Nährboden und zu einem Ziel für Terroristen geworden – bei beidem ein wichtiger Faktor sei die unkontrollierte Massenimmigration, die Europa den Autoren der Strategie zufolge zu einer “Personal”-Drehscheibe für Terroristen gemacht habe. Gleich ein ganzes Konglomerat böswilliger Akteure – etwa die Terrororganisationen Al-Qaida und Islamischer Staat, aber auch Verbrechersyndikate wie Drogenkartelle – hätten Europas schwachen Grenzschutz, “den entsprechenden globalistischen Idealen geschuldet”, und die unzureichenden Ressourcen, die dort zur Terrorbekämpfung verfügbar gemacht werden, ausgenutzt und den Alten Kontinent in einen operativen Freiraum für sich verwandelt.
Von Europas Boden aus unterminierten sie die Sicherheit nicht allein der europäischen Staaten selbst, sondern, wie das Weiße Haus in dieser Strategiedoktrin behauptet, auch die Sicherheit der USA. Dies könne nicht angehen:
“Es ist nicht hinnehmbar, dass wohlhabende NATO-Verbündete als Finanz-, Logistik- und Rekrutierungszentren für Terroristen dienen.”
Die Autoren des Dokuments appellieren zudem an Europa als Wiege der westlichen Kultur und Werte, dringend zu handeln und diesen “absichtlichen Niedergang zu stoppen”. Die Alte Welt solle nicht zuletzt ihre traditionellen Grundlagen der Redefreiheit wiederentdecken und diese für einen ehrlichen Diskurs über radikale Strömungen des Islams nutzen, die sich über die unsicheren Grenzen hinweg in Europa ansiedelten.