RT-Duits: 13-09-2026,

Im Fall Rush wird es aufgrund einer außergerichtlichen Einigung wahrscheinlich nicht zu einem Prozess kommen. Die Affäre um den hochrangigen CIA-Beamten David Rush erregte Aufsehen, weil die Behörden bei einer Hausdurchsuchung im Mai 2026 Goldbarren im Wert von über 40 Millionen Dollar aufgefunden hatten.

An seinem Wohnsitz im US-Bundesstaat Virginia hatte der Geheimdienstler insgesamt 303 Goldbarren mit einem Einzelgewicht von einem Kilogramm, Geldscheine im Wert von rund zwei Millionen US-Dollar und 35 Luxusuhren aufbewahrt.

Eine interne Untersuchung hatte zuvor ergeben, dass der hochrangige CIA-Beamte, der über einen Zugang zur höchsten Geheimhaltungsstufe verfügte, falsche Angaben bezüglich seines akademischen Werdegangs und seines Militärdienstes bei der US-Marine gemacht haben könnte. Der Vorwurf lautete, Rush habe seine hohe Position aufgrund gefälschter Bildungsabschlüsse und beruflicher Zeugnisse erlangt. Rush wurde verhaftet.

In den Besitz der Goldbarren soll Rush gekommen sein, weil er sie ab November vergangenen Jahres angeblich für “berufliche Ausgaben” angefordert hatte. Dabei hatte er – so die Beschuldigung – einen geheimen CIA-Auftrag vorgetäuscht. Medienberichten zufolge hatte der Geheimagent eine Sonderoperation zur Aufrechterhaltung von Regierungsfunktionen im Falle eines Atomkriegs oder anderer Katastrophenlagen erfunden.

Der Fall erhielt zusätzliche Brisanz durch eine Verbindung von Rush mit dem stellvertretenden US-Verteidigungsminister Stephen Feinberg. Der im Private-Equity-Bereich tätige Milliardär verwaltet Berichten zufolge das 33 Milliarden Dollar umfassende Budget des Pentagons für den Militärgeheimdienst.

Einem Bericht von NBC News zufolge war es Feinberg gewesen, der Rush für schwierige Aufgaben empfohlen und dessen Leistungen gegenüber CIA-Führungskräften gelobt hatte. Das Pentagon dementiert jedoch jegliche Unterstützung Feinbergs für Rush.

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