RT-Duits: 03-05-2026,
Von Walerija Werbinina
Wie das Wall Street Journal berichtet, habe der Index der Verbraucherstimmung laut einer Studie der University of Michigan in diesem Monat einen Tiefpunkt erreicht und damit einen historischen Rekord aufgestellt. Dieser wichtige Indikator, der die aktuellen Einschätzungen der Bevölkerung hinsichtlich ihres Wohlstands, der wirtschaftlichen Aussichten und der Lage auf dem Verbrauchermarkt widerspiegelt, fiel auf 49,8 (im März lag er noch bei 53,3).
Schlimmer als während der Corona-Pandemie, schlimmer als unter dem früheren demokratischen Präsidenten Joe Biden, über den sich der derzeitige Chef des Weißen Hauses so gerne sarkastisch äußerte. Es scheint also, dass Biden gar nicht so schlecht war, wenn die Bürger erst unter seinem Nachfolger rapide das Vertrauen in die Zukunft verloren. Und man kann nicht sagen, dass sie dafür keinen Grund hätten.
Nach der erfolgreichen Operation zur Entführung des venezolanischen Präsidenten Maduro verwickelte sich Trump in das iranische Abenteuer, offenbar in der Erwartung eines ähnlichen Blitzkriegs. Der Gegner erwies sich jedoch als weitaus widerstandsfähiger. Von den Vergeltungsschlägen Irans waren die Verbündeten der USA in der Region, ihre Infrastruktur, Ölraffinerien und militärische Einrichtungen betroffen. Die Sperrung der Straße von Hormus führte zu einem Anstieg der Ölpreise – und damit auch der Preise für Benzin, Dieselkraftstoff und Flugbenzin. Dadurch droht ein Preisanstieg bei Waren, die mit jeglicher Art von Transportmitteln geliefert werden, ganz zu schweigen von den Schwierigkeiten, mit denen einzelne Branchen – von petrochemischen Produkten bis hin zur Aluminiumproduktion – bereits jetzt zu kämpfen haben. Grace Zwemmer,