RT-Duits: 31-03-2026,

“In Hamburg sagt man: ‘Tschüss'” – mit diesen Worten leitete BSW-Vorstandsmitglied Zaklin Nastic das Schreiben ein, in dem sie den Austritt aus der Partei verkündete. Bei der Bundestagswahl 2025 war Nastic noch als Spitzenkandidatin des Bündnis Sahra Wagenknecht Hamburg angetreten.

Doch nun rechnet die Mitbegründerin mit dem BSW und insbeondere der Co-Vorsitzenden Amira Mohamed Ali ab. Dem BSW wirft Nastic vor, gegenüber Medien “Katzbuckelei” zu betreiben. “Genau wegen und gegen diese Katzbuckelei habe ich die Linkspartei damals verlassen und das BSW beim Aufbau unterstützt. Und genau deshalb verlasse ich es jetzt”, heißt es in dem Schreiben.

Die Hoffnung, die Nastic mit dem Eintritt in das BSW verband  sie hatte Mitgliedsnummer 11 –, hat sich nicht erfüllt. Mittlerweile habe leider auch das BSW “viele Vorurteile” über “Parteipolitik als schmutziges Geschäft” bestätigt, schreibt die Hamburgerin. Die Methoden, mit denen in der Linkspartei gegen Sahra Wagenknecht und deren Freunde intrigiert wurden, seien im BSW “nachgebaut” worden. “Anpassung an große Konzernmedien und deren inhaltliche Vorgaben wurden zu Eintrittskarten ins BSW. Wer oben und bei den Medien unbequem war, weil er oder sie zu scharfe Kritik an Corona-Lockdowns oder dem Ukraine-Krieg geübt hatte, durfte oft nicht eintreten.”

Auch “viele erfahrene Antiimperialisten, die für punktuelle und pragmatische Zusammenarbeit mit Friedensbewegten in der AfD geworben hatten”, seien dem elitären Auswahlverfahren zum Opfer gefallen und hätten nicht in die Partei gedurft. “Das BSW sorgte mit dafür, dass die Friedensbewegung klein und gespalten blieb”, so Nastics Fazit. 

Während “kampferprobte Mitstreiter von Sahra Wagenknecht hin- und herausgehalten” worden seien,

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