RT-Duits: 29-07-2026,
Rund vier Tage nach der Amokfahrt eines Deutsch-Libanesen auf dem Christopher Street Day (CSD) in Berlin werden laut Medienrecherchen neue Informationen und Gerüchte zum Vorleben von Abdul Balloud bekannt. Ein Zeit–Artikel berichtet, dass libanesische Ermittlungsbehörden den deutschen BND-Kollegen Informationen zu vermeintlichen IS-Verstrickungen von Angehörigen des erschossenen Attentäters übermittelten. Mehr als unklar ist weiterhin die Sachlage zum Tatfahrzeug. Heute tagte der Berliner Senat in einer Sondersitzung zur Causa Balloud.
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hält laut Agenturmeldung “Islamunterricht an Berliner Schulen für sinnvoll”, dies als aktuelle Erkenntnis nach der tödlichen Amokfahrt des in Berlin geborenen Abdul Balloud. “Es gibt immer wieder Jugendliche, die durch radikal religiöse Kontakte in sogenannten Hinterhofmoscheen radikalisiert werden”, so der CDU-Politiker gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.
Laut Gerichtsunterlagen versuchte der Amokfahrer und 21-jährige Deutsch-Libanese im Vorjahr über den Libanon nach Syrien einzureisen, um sich dort demnach dem IS anzuschließen. Es erfolgten die Festnahme, eine dortige Untersuchungshaft und die Rücküberführung nach Deutschland. Nun konnte die Zeit-Redaktion recherchieren, dass die libanesischen Geheimdienstkollegen dem deutschen Auslandsnachrichtendienst BND in einem Bericht mitteilten, “dass Abdul B. per Messenger Kontakt zu mutmaßlichen IS-Kadern gehabt habe, die er um Hilfe bei der Reise nach Syrien gebeten habe”.
Weiter heißt es zu den jüngsten Gerüchten, dass Balloud bei den Vernehmungen angab, dass die kontaktierten IS-Quellen zum unmittelbaren Familienumfeld gehört hätten. Den libanesischen Ermittlern zufolge “war das keine Fantasiebehauptung”, da sie im Anschluss demnach an die Information gelangten,