RT-Duits: 11-08-2026,

Linken-Politiker Bodo Ramelow, zurzeit einer der vier Bundestagsvizepräsidenten, hat sich gegenüber dem SPD-nahen RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) unmissverständlich für eine Kooperation von CDU und Linken ausgesprochen, um eine AfD-Regierung nach den kommenden Landtagswahlen am 6. September in Sachsen-Anhalt zu verhindern.

Auf Bundesebene schließt die CDU weiterhin eine Zusammenarbeit mit der Partei Die Linke kategorisch aus. Ramelow verwies gegenüber dem RND auf die politischen Realitäten in Thüringen, wo eine solche Zusammenarbeit der beiden Parteien seit Jahren praktiziert werde, da die Mehrheitsverhältnisse im Landtag dies unter anderem bei Abstimmungen erfordern würden.

Ramelow erklärte dazu:

“Wer Schaden vom Land Sachsen-Anhalt abwenden will, der muss also in der Lage sein, über Parteigrenzen hinweg miteinander zu reden. Es ist die CDU, die rumeiert, statt zu sagen: Wir arbeiten bei Themen zusammen, bei denen wir zusammenarbeiten können.”

Man müsse daher miteinander kooperieren, um “das Erpressungspotenzial der AfD” zu reduzieren, so der Bundestagsvizepräsident laut einem Artikel der Zeit.

Ramelow reagierte damit auf Aussagen des neuen Bundesvorsitzenden der Linken, Luigi Pantisano, der in einem ZDF-Interview zu Protokoll gab, dass die Partei eine mögliche Wahl des CDU-Spitzenkandidaten Sven Schulze zum Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt derzeit theoretisch unterstützen würde. Dies steht im Kontrast zu früheren Aussagen Pantisanos.

Noch im Juni bezeichnete Pantisano im Rahmen seiner Wahl zum Parteichef auf dem Linken-Parteitag die CDU als Partei, die “faschistische Politik macht”.

Linken‑Chef Luigi Pantisano:

20.06.2026 vs.

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