RT-Duits: 06-05-2026,

Von Rainer Rupp

Vor der Wahrnehmung der US- und Weltöffentlichkeit weitgehend abgeschirmt hat Washington in einer Hals über Kopf notdürftig organisierten Groß-Operation zigtausende US-Militärs samt Familien und Haustieren erst einmal auf US-Basen in Europa ausgeflogen. Dort wurden die Evakuierten, zum Beispiel in der Garnison Ramstein bei Kaiserslautern vor dem Weitertransport in die USA “zwischengeparkt”, was nahelegt, dass die begrenzte US-Kapazität für Lufttransporte zuerst dazu eingesetzt wurde, das eigene Personal samt Angehörigen aus den verstreuten und unsicheren Notunterkünften in den Golfsaaten herauszuholen. Denn die US-Stützpunkte vor Ort waren laut einem Bericht von lokalen Korrespondenten der New York Times nach den verheerenden iranischen Raketen- und Drohnenangriffen “uninhabitable”, also unbewohnbar geworden.

Der größte dokumentierte Einzel-Evakuierungsfall betraf rund 1.500 US-Navy-Soldaten, plus deren Familien und mehrere hundert Haustiere von der Naval Support Activity (NSA) Basis in Bahrain, dem ehemaligen Hauptquartier der 5. US-Flotte. Die Basis wurde ab dem 28. Februar 2026, dem ersten Tag der US-Operation “Epic Fury”, mehrfach von verheerenden iranischen Gegenschlägen getroffen, wie Satellitenbilder zeigen. Die Evakuierung erfolgte hastig per Charter- und Militärflugzeuge – zunächst über temporäre Zwischenstopps in Europa, darunter die weiträumige US-Basis bei Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz. Der Weitertransport in die USA (vor allem auf die Naval Station Norfolk der US-Marine) sollte später erfolgen.

Viele Familien durften nur mit einem Rucksack reisen und kamen mit fast nichts an. Sie waren auf Spenden von den lokalen US-Gemeinden und zivilen Hilfsorganisationen angewiesen. Einmal in Europa notdürftig untergebracht setzt das Pentagon offenbar alles daran, die betroffenen Soldaten und ihre Familien vor der Presse abzuschirmen.

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