RT-Duits: 22-06-2026,
In der Hauptstadt präsentierten sich interessierten Bürgern am vergangenen Wochenende die leitenden Politiker in den Ministerien der Bundesregierung beim alljährlichen “Tag der offenen Tür”. Tausende Menschen hätten laut rbb-Bericht “trotz großer Hitze und zwischenzeitlicher Unwetter” die Möglichkeit genutzt, an offerierten “Bürgerdialogen” teilzunehmen. Der Kanzler und seine Regierungsmitglieder präsentierten sich dabei in den jeweiligen Ministerien bemüht bürgernah, um sich gefürchtet inhaltsleer zu Problemen im Land und anvisierten Lösungsmodellen zu äußern.
Am Samstag und Sonntag der Vorwoche waren die Berliner sowie Hauptstadtbesucher “herzlich eingeladen”, die zentralen Orte der Bundesregierung in Berlin zu besuchen. “Jedes Jahr macht dieser Tag Demokratie erlebbar”, so die erhoffte Wahrnehmung seitens der CDU auf Instagram.
Auf der Webseite “Hauptstadtportal” heißt es zu den Veranstaltungen im Regierungsviertel:
“Einladung zum Staatsbesuch – Jahr für Jahr nutzen hunderttausende Besucher:innen die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen der Bundesregierung zu werfen. Das diesjährige Motto lautet ‘Das kann Deutschland’.”
Friedrich Merz erklärte dem Moderator im Garten des Bundeskanzleramts seine Sicht auf Mühen und Herausforderungen der politischen Gegenwart, um den Anwesenden zu Protokoll zu geben:
“Wir müssen der Bevölkerung erklären, dass Reformen kein Selbstzweck sind. Das machen wir ja nicht, weil wir Spaß daran haben, jetzt Dinge zu verändern, sondern Veränderungen sind notwendig, damit vieles so bleiben kann, wie es ist. Wir leben in einer Welt, die sich drastisch verändert um uns drumherum.”
Reformen sind kein Selbstzweck. Wir reformieren aus Notwendigkeit.