RT-Duits: 25-06-2026,
US-Außenminister Marco Rubio hat den arabischen Golfstaaten am Donnerstag versichert, dass bei einem möglichen Abkommen mit Iran deren Interessen berücksichtigt würden. Er schloss damit seine Nahostreise ab, die darauf abzielte, das vorläufige Abkommen der Trump-Regierung skeptischen regionalen Partnern näherzubringen.
Bei einem Treffen mit Außenministern und hochrangigen Vertretern der Golfstaaten in Bahrain – dem Sitz der US-Marineflotte im Nahen Osten – erklärte Rubio, Washington strebe einen dauerhaften Frieden mit dem langjährigen Gegner Iran an. Dieser dürfe jedoch weder die Sicherheit noch den Wohlstand der Verbündeten in der ölreichen Region gefährden. Diese befürchten, dass das Abkommen nach dem Krieg, in dem Iran sie angegriffen habe, zu nachsichtig sei.
Iran habe im Verlauf des Krieges gegen zwei der weltweit stärksten Armeen gekämpft und zeitweise die Kontrolle über die strategisch wichtige Straße von Hormus übernommen. Dadurch seien Öltransporte erheblich gestört worden, was die globalen Energiemärkte und die Weltwirtschaft belastet habe.
Bahrains Außenminister Abdullatif bin Rashid Al Zayani, der das Treffen leitete, begrüßte die Ankündigung Omans über einen sicheren Korridor für Schiffe durch die Straße von Hormus.
Rubios dreitägige Golfreise ist die erste hochrangige diplomatische Mission seit dem Rahmenabkommen zwischen den USA und Iran in der vergangenen Woche zur Beendigung des Konflikts, der am 28. Februar mit US-israelischen Angriffen auf Iran begonnen hatte.
Bei seinen vorherigen Stationen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Kuwait versuchte Rubio, Regierungsvertreter zu beruhigen, dass das vorgeschlagene Abkommen nicht übermäßig zugunsten Irans ausfalle – jenes Landes, das während des Krieges mehrere Golfstaaten angegriffen hatte.