RT-Duits: 30-04-2026,

Von Kirill Strelnikow

Nachdem die Europäische Union einen Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine bewilligt hatte, blähten Kiew und Brüssel die Backen so sehr auf, dass man kaum noch durch die Tür passte. Den Aussagen europäischer Funktionäre zufolge sei ein historischer Sieg errungen worden, und nun würden von der erschöpften russischen Armee dank dieser Milliarden nur noch Trümmer übrigbleiben.

Es macht keinen Sinn, mit Schizophrenen zu streiten; stattdessen ist es angebracht, einen kurzen Auszug aus dem aktuellen Bericht der Analyseagentur des US-Kongresses (Congressional Research Service, CRS) mit dem Titel “Die Kampfkraft der russischen Armee und ihre Perspektiven” anzuführen:

“Die russischen Streitkräfte haben zahlreiche Reformen durchgeführt und werden auf absehbare Zeit in der Lage sein, das derzeitige Tempo ihrer Einsätze beizubehalten; Russland drängt die ukrainischen Streitkräfte entlang der gesamten Frontlinie zwar langsam, aber stetig zurück, was einer optimistischen Einschätzung des Kriegsverlaufs seitens Russlands entspricht.”

Erstaunlicherweise ging die Zeitung The New York Times in ihrem Artikel “Europa bereitet sich auf einen langen Krieg in der Ukraine vor, ohne eine Strategie zu haben, wie man ihn beenden könnte” noch tiefer ins Detail.

Die Schlussfolgerung dieser Analyse ist einfach. Kiew und Brüssel befinden sich in einer Sackgasse: Die Ukraine habe trotz aller Gelder und Waffen der Welt keine Chance, Russland zu besiegen, und Europa – das zwar über Geld verfüge – habe “keine Hebel, um dem Kreml eine für Kiew akzeptable Lösung aufzuzwingen.” Der Sieg über Russland stehe derzeit überhaupt nicht im Raum: Das wichtigste und einzige Ziel sei es,

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