Anti-Spiegel: 06-06-2024,

Ein Korrespondent des russischen Fernsehens hat kürzlich ganz Afghanistan bereist. Hier übersetze ich seine Reportagen aus einem Land, über das wir heute kaum etwas wissen.

Ich habe vor einigen Tagen angekündigt, dass ich russische Reportagen über das Leben in Afghanistan unter den Taliban übersetzen werde. Ein Korrespondent hat kürzlich das ganze Land bereist und jeden Sonntag wurde im wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens eine seiner Reportagen ausgestrahlt. Ich habe die Reportagen übersetzt und veröffentliche nun jeden Tag eine davon.

In diesem vierten Teil ging es um den Grenzverkehr zwischen Afghanistan und Pakistan und das besondere Verhältnis der Menschen dort zu Russen, denn dieser russische Korrespondent war der russische Journalist in der Region seit 30 Jahren.

Beginn der Übersetzung:

150 Kilometer der Autobahn Kabul-Jalalabad müssen wir noch fahren, ein Drittel davon sind die Serpentinen des Mahipar-Passes. Er beginnt auf einer Höhe von 1.790 Metern und stürzt sich bis auf 575 Meter regelrecht ins Tal. Ganz in der Nähe rauscht der Kabul-Fluss an den Autos vorbei. Das ist die gefährlichste Bergstraße Afghanistans und eine der gefährlichsten der Welt. Doch heute kann hier nur die Natur töten, vor 40 Jahren tötete aber noch dazu der Mensch den Menschen. Kolonnen sowjetischer Technik verbrannten regelmäßig wie Pulver auf dem Mahipar. Die Fahrt mit gepanzerten Fahrzeugen über diese Berge war ein Wagnis und die Deckung unserer Kolonnen erforderte noch größeren Mut. Spezialeinheiten kletterten auf scheinbar uneinnehmbare Felsen, um die Mudschahedin aufzuspüren und auszuschalten.

 » Lees verder