UncutNews: 21-06-2026,

Der Angriff auf eine russische Ölraffinerie in der Region Tjumen, mehr als 2.000 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt, markiert möglicherweise einen neuen Wendepunkt im Ukrainekrieg. Selbst westliche Medien berichten inzwischen darüber, dass ukrainische Drohnen Ziele erreichen, die noch vor wenigen Jahren als völlig unerreichbar galten.

Der Krieg beschränkt sich längst nicht mehr auf die Frontlinien im Donbass oder auf die Grenzregionen. Er dringt immer tiefer in das russische Kernland vor.

Was zunächst mit Angriffen auf die Krim begann, weitete sich auf Belgorod, Kursk und Brjansk aus. Später folgten Drohnenangriffe auf Moskau, militärische Flugplätze, Ölterminals und Energieanlagen. Nun geraten sogar strategische Einrichtungen im westsibirischen Hinterland ins Visier.

Jeder einzelne Angriff mag militärisch begrenzt erscheinen. Doch in ihrer Gesamtheit ergeben diese Operationen ein Muster.

Es handelt sich um einen Krieg der tausend Nadelstiche.

Rauchsäulen steigen aus Westsibirien auf, nachdem ukrainische Langstrecken-Drohnen mehr als 2.000 Kilometer von der Grenze entfernt die russische Ölfabrik „Tyumen“ (Antipinsky) ins Visier genommen haben.

⚡Columns of smoke rising from western Siberia after Ukrainian long-range drones targeted the Russian oil refinery “Tyumen” (Antipinsky) more than 2,000 kilometers from the border. pic.twitter.com/9VqVMJQzJl

— War Monitor (@WarMonitors) June 20, 2026

Russische Raffinerien brennen. Treibstoffdepots werden angegriffen. Militärflugplätze geraten unter Beschuss. Immer größere Entfernungen werden überwunden. Gleichzeitig fließen weiterhin westliche Waffen, Satellitendaten, Aufklärungsinformationen und technische Unterstützung an die Ukraine.

Offiziell betonen die NATO-Staaten, sie seien keine Kriegspartei.

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