Transition News: 07-02-2026,

Wettermanipulation und Geoengineering gelten bei vielen Europäern noch als Verschwörungstheorie, obwohl diese Technologien seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten angewendet werden. Ende Januar hat die AfD deshalb einen Antrag im Deutschen Bundestag eingereicht (21/3832), um eine Überprüfung der möglichen Risiken von Wettermanipulation und Geoengineering zu erreichen.

Die Bundesregierung wird darin aufgefordert, die Sicherheitslage bezüglich der Auswirkungen zu prüfen und Regelungen vorzulegen, «die den Einsatz von großflächigem Geoengineering mit Ausnahme überwachter Forschungsvorhaben in Deutschland untersagen». Außerdem wird die Gründung einer Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der Risiken angeregt.

Die AfD bezieht sich in ihrem Antrag auf die beiden Methoden Carbon Dioxide Removal (CDR) und Solar Radiation Management (SRM). Während bei ersterer die Kohlenstoffdioxidkonzentration in der Atmosphäre verringert werden soll, ist es Ziel von SRM, die eintreffende Sonneneinstrahlung zu verringern und so die Erderwärmung zu reduzieren.

Überall auf der Welt werden Wetter und Klima manipuliert, ohne dass es eine wirkliche Kontrolle gäbe, weder national noch global. Trotzdem bewerben auch die UNO oder das Weltwirtschaftsforum diese Technologien als Klimaretter der Zukunft. Gerne würden sie eine Führungsrolle übernehmen, um angeblich «Ethik, Transparenz und Inklusion in die Forschung der Klimainterventionen zu integrieren» (hier und hier).

Während das Thema in Europa in der breiten Öffentlichkeit eher wenig Beachtung findet, regt sich in den USA längst Widerstand gegen diese Projekte, in die auch Ultrareiche wie Bill Gates, Jeff Bezos, George Soros oder Richard Branson investieren (hier, hier, hier, hier, hier und hier). Florida hat Geoengineering sogar schon per Gesetz unter Strafe gestellt, bis zu fünf Jahre Gefängnis und 100.000 Dollar Geldbuße drohen.

In Spanien gab die staatliche Wetteragentur AEMET im Frühjahr 2023 offiziell zu, dass das Wetter durch Cloud Seeding künstlich verändert wird. Auch experimentelle Nanotechnologien hätten sich etabliert. Zudem habe Geoengineering an Bedeutung gewonnen, dabei handle es sich «um eine breite Palette von Methoden und Technologien, die darauf abzielen, das Klimasystem gezielt zu verändern» (wir berichteten hier und hier).

Lapidar wurde erwähnt, dass man nicht genau wisse, wie sich diese Experimente auf das Wetter oder Klima in den Nachbarregionen auswirken. Natürlich wurde die Stellungnahme erst veröffentlicht, nachdem landwirtschaftliche Organisationen diese Praktiken schon ein Jahrzehnt angeprangert hatten.

Im Februar 2024 informierte das Wall Street Journal darüber, dass im Laufe des Jahres in den USA, Australien und Israel diverse Geoengineering-Projekte geplant sind. Kurz darauf titelte der Guardian: «Studie zeigt, dass Klima-Engineering vor der US-Küste Hitzewellen in Europa verstärken könnte». Schuld sei eine Geoengineering-Technik, mit der man die hohen Temperaturen in Kalifornien habe senken wollen (wir berichteten).

Etwa zum gleichen Zeitpunkt teilte die MIT Technology Review mit, dass eine in London ansässige gemeinnützige Organisation dabei sei, sich zu einem der weltweit größten Geldgeber für die Forschung im Bereich Solar-Geoengineering zu entwickeln.

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