Anti-Spiegel: 16-02-2026,
Die USA schicken immer mehr Kriegsschiffe an den Golf und es droht vielleicht ein großer Krieg. Russland hat noch Korrespondenten im Iran, die über die Lage im Land berichten.
Die Lage in und um den Iran war Thema eines Berichtes, den das russische Fernsehen am Sonntagabend in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick gezeigt hat und den ich übersetzt habe.
Beginn der Übersetzung:
Iran droht ein großer Krieg: Wie die Menschen dort leben und worauf sie sich vorbereiten
Die Weltpresse richtet ihr Augenmerk erneut auf den Iran und mögliche US-Raketenangriffe gegen die Islamische Republik. Am Mittwoch reiste der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu überraschend zu Donald Trump. Verständlicherweise stand der Iran im Mittelpunkt des Gesprächs, gegen den Israel und die USA bereits im Sommer eine Reihe heftiger Angriffe geflogen hatten. Nach dem Gespräch mit Netanjahu erklärte Trump, Verhandlungen seien seine bevorzugte Option, konnte Drohungen aber nicht zurückhalten: „Beim letzten Mal hat der Iran entschieden, dass er besser keinen Deal schließt, das endete unglücklich und er bekam den ‚Midnighthammer‘ zu spüren. Ich hoffe, er wird dieses Mal vernünftiger und verantwortungsbewusster handeln.“
Trump hofft weiterhin auf den „richtigen“ Deal, wie er es bezeichnet. Eine neue Runde der amerikanisch-iranischen Gespräche ist für Dienstag in Genf angesetzt. Trumps allgemein bekannte Verhandlungsführer Steve Witkoff und Jared Kushner werden die USA vertreten.
Die militärischen Aktivitäten der USA im Persischen Golf deuten ebenfalls auf die Vorbereitung einer Militäroperation hin. Ende Januar wurde die erste amerikanische Flugzeugträgerkampfgruppe unter Führung des Flugzeugträgers USS Abraham Lincoln vom Südchinesischen Meer vor die Küste Irans verlegt.